NetApp SolidFire: Erste Schritte, first steps

By | 21. Mai 2017

Hallo zusammen,

letzte Woche hat NetApp mir,über einen Distributor, eine SolidFire Teststellung zum „Spielen“ bereitgestellt. Das „Baby“ kam in einem vormontierten „Reisebettchen“ und war schon komplett verkabelt.

Nur noch den Strom anschließen, einschalten, zum Sicherungskasten rennen und die Sicherung wieder ein machen und los gehts.

Zur Grundeinrichtung schließt ihr einen Monitor und eine Tastatur an die Nodes an und vergebt IP-Adressen fürs Management und für die 10GbE Adapter. Über die 10 GbE Adapter findet später der iSCSI Traffic statt.

Danach nur noch auf einem der Nodes einen Cluster Namen eintragen…

… und dann die IP-Adresse des ersten Nodes mit einem Webbrowser ansurfen. Ihr werdet dann aufgefordert einen neuen Cluster einzurichten. Nodes die zur Clusterbildung zur Verfügung stehen werden euch hier direkt angezeigt. Ihr vergebt nun nur noch eine Management (Virtual IP) VIP für den Cluster, eine iSCSI VIP, Benutzername und Kennwort, akzeptiert das EULA und klickt „create Cluster“. Thats it! Bis zu diesem Punkt sind keine 30 Minuten vergangen.

Nur gebt ihr in eurem Browser die Management IP ein, welche ihr vorher vergeben habt, meldet euch mit Benutzername und Kennwort an und werdet mit der Meldung empfangen, dass (in diesem Fall) 40 Disks verfügbar sind die zum Cluster hinzugefügt werden.

Danach habe ich ein Volume angelegt, die minimalen IOPS, maximalen IOPS und Burst IOPS eingetragen…

einen iSCSI Initiator angelegt (Mein Notebook)…

…dem Volume den iSCSI Initiator zugewiesen…

…auf meinem Notebook nach iSCSI Devices gesucht…

…das gefundene Device verbunden…

… und zack schon hab ich das Volume aus der SolidFire als Disk an meinem Notebook…

Danach habe ich auf dieser Platte eine virtuelle Maschine mittels VMWARE Workstation dort angesiedelt und habe den IOPS beim Steigen zugeschaut. Zugegeben etwas witzlos, wenn mein NoteBook nur über 1 GbE verfügt, aber es vermittelt schon mal ein Gefühl von der Leistungsfähigkeit der SolidFire.

 

Ihr seht schon, das ist alles kein Hexenwerk und kommt schon sehr nah an ZeroTouch Storage ran. Das mir vorliegende System kam als minimal Austattung mit vier Nodes. Diese vier Nodes stellen auf einen Schlag 200.000 IOPS bereit. Benötige ich mehr IOPS, so stelle ich einen weiteren Node hinzu und habe dann 250.000 IOPS. Also eine sehr schnelle und einfache Skalierung. Es versteht sich fast von selbst, dass die SolidFire mit Inline Deduplication und Compression daher kommt.

SnapShotting, Cloning, Replikation (Pairing) und Backup to Cloud sind auch enthalten. Dazu aber vielleicht in einem späteren Blogbeitrag.

Ich hoffe, dass ich euch einen kurzen Einblick in die ersten Schritte mit einer SolidFire geben konnte und freue mich auf eure Kommentare.

Gruß

DerSchmitz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.