iRobot Roomba 780. Ein Erfahrungsbericht

By | 20. August 2013

Nach jahrelangen Überlegungen, Fürs und Wiedern, haben wir uns entschlossen einen iRobot Roomba 780 zu kaufen.

Um schon mal einen Teil des Fazits vorweg zu nehmen… Wir hätten den Kleinen Roboter viel früher anschaffen sollen.

Ausgepackt und in Betrieb genommen ist die kleine Saugscheibe oder wie er bei uns nun liebevoll heißt „Dirty Harry“ schnell.

Ladestation einfach irgendwo an den Strom anschließen, Transportsicherrungen vom Roomba entfernen auf den dicken Clean Butto in der Mitte des Gerätes tippen und schon legt der kleine Staubsauger los.

An dieser Stelle ein Tipp für zukünftige Besitzer: Seid beim Ersten Reinigungslauf in Eurer Wohnung oder Haus anwesend, guckt dem Ding aber nicht zu.

Mit seinen knapp 10 Zentimetern Höhe „krabbelt“ euch der Roomba unter fast jedes Sofa und jedes Bett und bringt dort Dinge hervor, die Ihr schon lange vermisst habt 😉

Kabel überfährt der Roomba sicher. Ihr solltet allerdings dafür sorgen, dass ihr kein riesen Kabelwirrwarr am Boden habt. Da kann er sich schon mal fest fahren und schreit dann um Hilfe. „Error, move Roomba to another location and press clean“

Nachdem wir also unseren Kabelsalat aufgeräumt haben, konnte „Dirty Harry“ unserer gesamte Wohnung einwandfrei saugen. Stühle und Tische sind dabei kein Problem und selbst über unser Kuhfell fährt er souverän drüber und reinigt wirklich blitz blank.

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Bitte versucht nicht mit menschlicher Logik ein System in den Fahrtwegen des kleinen Roboters zu erkennen. Das Reinigungsmuster ist der Futtersuche von Nagetieren nachempfunden und wirkt daher etwas wirr. Keine Angst der Roomba macht wirklich alles sauber auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht.

Beschämend für uns war die Menge an Staub und Dreck, die der Kleine noch aus den letzten Winkeln geholt hat obwohl wir mehrmals wöchentlich saugen.

Auch Hindernisse umfährt der Roomba souverän. Dabei fährt er langsam an die Gegenstände heran, stubst einmal dagegen und reinigt weiter.

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Nach nunmehr einer Woche mit dem Roomba ist unsere Begeisterung kaum verflogen. Wir haben den Kleinen so programmiert, dass er mit seiner Arbeit beginnt wenn wir zur Arbeit gehen. Wenn wir Abends nach Hause kommen ist alles blitz blank sauber.

In den ersten Tagen sind wir zur Tür rein gekommen und der Blick viel erstmal prüfend in Richtung der Ladestation des Roomba. Nach 4 Tagen war klar:

„Ja er reinigt die gesamte Wohnung und JA er schafft es ohne sich fest zu fahren auch selbstständig zurück in seine Ladestation“

Für unsere 80 qm benötigt der Roomba ca. 2 Stunden. Wenn ihr jetzt denkt: „Das ist aber lange“ Dann Frage ich: “ Wen kümmerts? Wir sind eh nicht zuhause.“

Bei größeren Flächen kann es sein, dass der Roboter zwischendurch mal an seine Ladestation fährt, sich auflädt und dann weiter reinigt.

Für uns ist der Roomba ein enormer Zeitgewinn. Der Boden sieht aus als sei er jeden Tag frisch gewischt, was dem Umstand zu verdanken ist, dass der Roomba jede Stelle am Boden bis zu 4 Mal überfährt und reinigt. (Wie oft saugt ihr so über ein und die Selbe Stelle? 🙂 )

Die Reinigung des Roomba gestaltet sich denkbar einfach: Den kleinen Sammelbehälter einfach herausnehmen und im Müll entsorgen. Und glaubt mir er findet tatsächlich jeden Tag Staub und Fusseln auch wenn ihr sie nicht seht. Der volle Auffangbehälter zeugt jeden Tag davon.

Mein Fazit:

Klare Kaufempfehlung. Mit den mitgelieferten „Leuchttürmen“ lassen sich Räume aufteilen so dass der Roomba erst einen Raum fertig macht und dann zum nächsten Raum weiter fährt.

Ihr spart wertvolle Lebenszeit, die ihr sonst mit Staubsaugen verbracht habt 😉

Beim Thema Sauberkeit bleiben keine Wünsche offen. Sogar die Ecken werden sauber und wir sind momentan so begeistert, dass wir schon mit dem Wischroboter von Roomba liebäugeln 😉

Bei Fragen einfach die Kommentarfunktion benutzen!

 

 

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