Meine erste Oper: AIDA

By | 17. August 2010

Durch einen glücklichen Zufall haben meine Freundin und Ich stark vergünstigte Karten für die Oper AIDA in Bregenz auf der Seebühne bekommen. Ein Bekannter arbeitet dort als Bühnentechniker und hat uns vorher noch einen Blick hinter die Kulissen verschafft.

Hier ein Blick von der Zuschauertribühne auf die AIDA Bühne:

AIDA Bühne vor der Vorstellung

Danach ging es in die Katakomben des Opernkomplexes. Hier ein Bild des Indoor Backstage Bereiches:

Backstage Bereich AIDA

 Hinter der Freilichtbühne:

AIDA Backstage

Die riesigen Füße sind übrigens komplett aus Styropor, innen einfach gehalten von Baugerüsten:

AIDA Backstage

Dann hatten wir noch das Glück und durften mit in den internen Backstage Bereich und haben in der Kantine der Darsteller etwas gegessen. Erst als die Oper begonnen hatte, merkte ich, dass ich die ganze Zeit neben der Hauptdarstellerin (AIDA) gesessen habe 😉

AIDA Darsteller Kantine

Während der Aufführung entdeckte ich dann noch viele andere bekannte Gesichter aus der Kantine. Das Besondere war allerdings, dass sämtliche Darsteller sich auf Englisch miteinander unterhielten. Wie wir erfuhren, werden die Darsteller aus der ganzen Welt gecastet und so kam es, dass der lustige Ami, der nebenan am Tisch in der Kantine saß, später in der Aufführung ein „Bürger“ war, der von Polizisten verprügelt wurde und ins Wasser gestoßen wurde.

Für „Opern-Neulinge“ kann ich AIDA nur empfehlen, aber auch nur dann, wenn das Wetter mitspielt. Wir saßen bei strömenden Regen in der ersten Reihe, bekleidet mit Regenponchos. Um das Geschehen zu verfolgen muss man entweder sehr gut italienisch können oder die Fähigkeit besitzen, gleichzeitig auf eine der Großleinwände zu schauen, um die Übersetzung lesen zu können und dabei das Geschehen auf der Bühne zu verfolgen.

Nach ca. 1 Stunde wurde die Vorführung aber zur Tortur. Trotz Regenponcho, mehren Pullovern und Jacken, beginnt man irgendwann zu frieren. Der starke Wind von der Seeseite und der strömende Regen taten ihr Übriges dazu.

Nach zwei Stunden Vorführung verspührte ich nur noch einen Wunsch: „Rein ins Warme“

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